Pablo Escobar - Ein legendärer Drogen-Checker

Pablo Escobar wuchs unter ärmlichen Bedingungen in Kolumbien auf und schaffte es durch den Handel mit Drogen, zu einem reichen und einflussreichen Mann zu werden. Es gibt einige Gerüchte, die besagen, dass Escobar durch den Schmuggel mit Grabsteinen zu erstem Reichtum gelangen konnte. Diese Behauptungen konnten allerdings nie bestätigt werden. Fakt ist, dass Escobar in den 70er Jahren in den Kokain-Handel einstieg und bald der berühmteste Drogenboss der Welt wurde.

Escobar war allerdings nicht lange ein gewöhnlicher Drogenschmuggler. So erbaute Pablo Escobar ein riesiges Drogenkartell - bekannt unter dem Namen Medellin-Kartell - und schaffte es auf diese Weise, ein breites Drogennetz zu spannen. Es gelang ihm, um Medellin herum einen gewaltigen Sicherheits-Apparat aufzubauen und von dort aus zahlreiche Länder mit Kokain zu versorgen.

Über einen langen Zeitraum hinweg war Escobar ein einflussreicher, gefürchteter und gleichzeitig beliebter Mann in Kolumbien. So setzte er sein Vermögen nicht nur für das eigene Wohl ein, sondern unterstützte zahlreiche soziale und sportliche Projekte. Durch seine schlauen Investitionen hatte er bald auch politischen Einfluss. Im Gegensatz dazu sorgte er in breiten Teilen der Bevölkerung für Angst und Schrecken, da er seine Macht über die vielen finanziell von ihm abhängigen Menschen gnadenlos ausnutzte.

Schließlich entbrannte ein heftiger Krieg zwischen Escobar und Kolumbien, als die USA die Auslieferung Escobars verlangten. Escobar versuchte mit allen nur erdenklichen Mitteln, seine Auslieferung zu verhindern. Doch durch seine brutalen Methoden schaffte er sich immer mehr Feinde und kam schließlich mit Kolumbiens Regierung überein, sich in ein eigens von ihm errichtetes Gefängnis einliefern zu lassen. Doch Escobar flüchtete sowohl aus diesem, als auch aus dem späteren Gefängnis in den USA und wurde schließlich 1993 erschossen.

Ob er jemals positiv auf Kokain getestet wurde, ist nicht bekannt.