Fast alle konsumierten Substanzen tauchen irgendwann auch an der Peripherie des Körpers wieder auch, also in den Haaren, dem Schweiß, Speichel, Urin. Das ist die Grundlage des Drogentests. Wer einen solchen absolvieren muss, der kann sich darauf einstellen, eins davon abgeben zu müssen. Per Haaranalyse kann regelmäßiger oder schon länger zurückliegender Konsum aufgedeckt werden. Wenn man Haare verschiedener Länge vergleicht, kann man gleichsam eine Art Drogentagebuch erstellen, beispielsweise Monate mit hohem Konsum identifizieren. Bluttests sind am genauesten, vor allem wenn es um kürzlichen Gebrauch geht. Aber sie sind teuer und hochinvasiv. Speicheltests und Schweißanalysen sind relativ genau und werden vor allem bei Verkehrskontrollen als Test auf gängige Drogen angewendet. Urintests sind gewöhnlich die billigste Lösung und machen vor allem kürzlichen Drogenkonsum offenbar. Daher sind sie auch der gängigste Test, vor allem, wenn ohne konkreten Verdacht oder viele Personen getestet werden, zum Beispiel bei der Musterung oder ähnlichen Gelegenheiten. Der Test wird oft mit einfachen Indikatorplättchen durchgeführt, die schnell durch Verfärbungen Aufschluss geben. Wenn sich ein ausreichend positiver Befund ergibt, wird mit genaueren Methoden nachgeprüft. |
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